Mein Jahr in Songs

Mein Jahr in Songs

Achtung, der nächste Jahresrückblick! Aber nicht, weil ich auf solche Rückblicke stehe, sondern weil ich eigentlich jedes Jahr eine Playlist erstelle mit meinen Top Songs, die mich durch das Jahr begleitet haben. Und hier sind sie, meine Top 15 2015:

Herman Düne – My Home Is Nowhere Without You

Zu Beginn des Jahres auf einer älteren Musikexpress-CD gefunden. Ich hab keine Ahnung, warum, aber das Lied ist einfach hängen geblieben, obwohl diese Art von Musik eigentlich sonst nichts für mich ist.

Spacemann Spiff – Vorwärts ist keine Richtung

„Vorwärts ist keine Richtung“ war mein Motivations-Song 2015. Spricht mir aus der Seele und hat mich ein paar Mal durch die Wohnung tanzen lassen.

„Aber nur weil es uns nicht gut geht, heißt das nicht es geht uns schlecht
Nur weil alle anderen reden heißt dass nicht sie haben recht
Wir sind lange schon auf Reisen und kommen immer nur soweit
Wie Ideen uns tragen, wie der Mangel uns treibt“

Journey – Don’t stop believing

Hach, der Urlaubssong 2015. Am liebsten im Duett gesungen. Im Auto. Ganz laut. Ohne den Text zu können. Und den hohen Ton zu treffen.

Adele – Hello

Ich gehöre zu den Menschen, die schon sehr ungeduldig auf das neue Album von Adele gewartet haben. Und es wirklich, wirklich toll geworden. Und was mich besonders freut: Im Gesangsunterricht ist „Hello“ der Song, an dem ich gerade arbeite. Irgendwann werd ich dann so toll sein wie Adele.

Emeli Sandé – Clown

Wenn diese Liste eine Rangordnung hätte, wäre „Clown“ vermutlich auf Platz 1, weil es mich an einen der schönsten Tage dieses Jahres erinnert. Ende Juni hatte ich meinen allerersten gesangstechnischen Auftritt vor mehr als 10 Personen in der Stimmfabrik und ich glaub, es war recht gut. Ich war noch nie so stolz auf mich wie in de Augenblick, als der Applaus eingesetzt hat und ich da oben stand und dachte ok, hier willst du sein, das ist deine Bühne, das kannst du.
(Warum hab ich das nicht schon viel früher gemacht?)

Ryan Adams – Style

Es wurde ein irrsinniges Brimborium veranstaltet um Ryan Adams‘ Coveralbum „1989“. Aus gutem Grund, wie ich finde: Es ist wirklich, wirklich gut geworden, ich bin ganz verliebt. An mein Lieblingsalbum „Love is hell pt. 1&2“ von Adams kommt es nicht heran, aber es ist definitiv in meinen Top 3.

Kraftklub – Gestern Nacht

Mir wurde gesagt, dieses Lied würde mich und meinen Omamodus beschreiben. Pfff.

Sleeping At Last – Light

Das perfekte Lied, um im Bett zu liegen und über die Welt nachzudenken. Es kommt im Film „Der kleine Tod“ vor und ich hab noch im Kino ein paar Songzeilen aufgeschrieben, um das Lied danach finden zu können.

„I will always hold you close,
But I will learn to let you go.“

Morland & Debrah Scarlett – A Monster Like Me

Ich war ja nicht so im Songcontest-Fieber wie viele andere, aber trotzdem war es ziemlich beeindruckend, beim Finale dabei zu sein und die vielen tollen Auftritte miterleben zu können. Das Siegerlied war nicht ganz nach meinem Geschmack, mir hat das Lied aus Norwegen dafür so gut gefallen, dass ich es in meine Top 15 des Jahres aufnehme.

Jessie J – Who You Are

Hach, hach, hach, Jessie J. Die Dame ist mir relativ lange entgangen, bis ich „Who You Are“ entdeckt hab und unbedingt im Gesangsunterricht singen wollte. Das hat leider noch nicht wirklich geklappt, weil die Dame einfach ziemlich gut und hoch und überhaupt toll singt. Ich hab mir vorgenommen, es 2016 nochmal zu versuchen. Vielleicht klappt’s ja dann.

Broken Bells – Holding On For Life

„After the Disco“ von Broken Bells ist eines der wenigen Alben, an denen ich mich nicht satt hören kann. Irgendwie passt es immer, und immer macht es gute Laune.

Youth – Daughter

Auch so ein Lied zum Seufzen und Nachdenken. Solche Zeilen müssen einem erstmal einfallen. Neid.

„And if you’re still breathing, you’re the lucky ones.
‚Cause most of us are heaving through corrupted lungs.
Setting fire to our insides for fun
Collecting names of the lovers that went wrong.“

Love On A Real Train & Joachim Cooder – Being Alone (feat. Robert Francis)

Noch eines zum Nachdenken (man könnte meinen, ich sitz den ganzen Tag herum und denke über das Leben nach).
„Sometimes it’s scary
being alone.“

The Editors – What Is This Thing Called Love

Ich weiß nicht, warum dieses Lied so verflucht wurde, ich mag es sehr. Ja, es ist ein bisschen sehr liebeskomatös und kitschig. Aber das ist manchmal okay.

William Fitzsimmons – From You

Das Album „Lions“ von William Fitzsimmons hat mich zuerst nicht wirklich mitgerissen, aber nach ein paar Monaten hab ich es nochmal rausgekramt und liebgewonnen.

Und jetzt? Ich freu mich auf viele angekündigte neue Alben, zum Beispiel von Bloc Party, James Blake, The Shins, Elliott Smith, Emeli Sandé, Jeff Buckley und Kanye West. Und am allermeisten freu ich mich auf das Wien-Konzert von The Cure im Oktober.

 

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